Pax Vobiscum

Willkommen beim Webauftritt der Hospitaliter Reenactment Gruppe Schweiz. Viel Spass beim Durchstöbern der Seiten.

Zeitstrasse Basel

Geschichte muss nicht immer hinter Glas verschlossen oder zwischen zwei Buchdeckel versteckt sein. Geschichte kann auch visualisiert, anfassbar und erlebbar sein. Geleitet von dieser Idee wurde die Zeitstrasse Basel – Geschichte erleben ins Leben gerufen. Auf dem Bruderholz um die Batterie und Wasserturm soll 2000 Jahre Basels Geschichte zu neuem Leben erweckt werden. mehr...

Projekt Alpenlager

Das Projekt Alpenlager 2011 ist zu Ende. Es war eine wundervolle Woche für alle Beteiligten, nach ca einem Jahr Vorbereitung können wir sehr positiv auf das Lager zurückblicken.

Aber alles der Reihe nach.

Mittelaltertag in Sargans

Am vergangenen Wochenende zog die Comthurey Alpinum in nahezu kompletter Stärke als Gäste des hohen Herrn Gerald von Ameningen in Sargans ein. Das feierliche Ereignis ist uns aus einem Schreiben  aus der Feder des Gerald von Ameningen selbst überliefert, welches der hohe Herr als Dank für die ganze Comthurey und ihr Gefolge an seinen treuen Freund, den Komthur Timotheus vom Hahnenwinkel richtet:

Zum Schreiben

Spätsommerlager 2010 in Jörgenberg

Vom 10. bis 12. September schlug die Comthurey Alpinum mit einer noch nie dagewesenen internen Mannstärke von 14 Personen ihre Zelte zum traditionellen Spätsommerlager auf. Als Ziel wurde mit der Ruine Jörgenberg (bei Waltensburg GR) dieses Mal bereits der gleiche Platz ausgewählt an dem das grosse Alpen-Kreuzfahrerlager 2011 stattfinden wird. Begleitet wurden wir von unserem Freund, Komthur Odo von Craien von den Templern Berlin.

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Herbstlager in Jörgenberg

Liebe Brüder, treue Gefährten

Ein weiteres Jahr ist ins Land gezogen nachdem der Herr uns seine Güte erneut offenbart hat und uns das Land zur Gründung unserer Kommende kampflos überlassen wurde.

Doch weitere Zeit zur Musse scheint uns nicht vergönnt da bereits die nächste Prüfung auf uns wartet. Jüngst erreichte mich ein Schreiben von unserem geliebten Grossmeister Roger de Moulins aus dem heiligen Land, in welchem er sich persönlich an unsere junge Kommende wendet.

Seinen Schilderungen nach schwelt die Saat einer Verschwörung in Jerusalem, dem heiligsten aller Orte auf Erden. Wie einige unserer zuverlässigen Augen vor Ort berichten, scheint die Herrschaft des vom Aussatz gezeichneten Königs von Neid und Missgunst umgeben zu sein  - die Zeichen stehen zunehmend auf Verrat und ein innerer Konflikt unter den hohen Häusern droht zu einem offenen Feuer auszubrechen. Als wäre dies nicht Grund zur Sorge genug, gelingt es den umliegenden ungläubigen Völkern immer mehr Stämme zu vereinen die ihren geballten Zorn auf unseren rechtmässigen Anspruch der heiligen Stadt richten.

In seiner vorausschauenden Weisheit hat der Grossmeister in stiller Übereinkunft mit einigen dem Orden wohlgesonnenen Edlen die nicht genannt werden sollen beschlossen einer zahlenmässigen Unterlegenheit zuvorzukommen und eine Streitmacht zu entsenden, die bereits im Sommer des nächsten Jahres ihren Weg über die Alpen antreten soll.

Als nächstgelegene Zunge haben wir den Auftrag erhalten, einen möglichen Platz für ein geeignetes Heerlager ausfindig zu machen, in welchem sich die vereinten Truppen vor der geschlossenen Überquerung sammeln können. Dazu werden wir uns in eines der entlegensten und unerschlossensten Regionen der hiesigen Bergwelt  begeben in der wir komplett auf uns allein gestellt sind. Da wir aus Mangel an Mitteln von jeglicher Unterstützung abgeschnitten sind, bitte ich unseren Verbündeten und Freund, den Herrn von Schönenberg uns mit seinem Gefolge zu unterstützen und für uns selbst auf dieser wichtigen Mission ein Basislager mit Tross sicherzustellen von dem aus wir die Gegend erkunden können.

Unsere Reise wird uns in einen wilden ungezähmten Landstrich führen, in welchem Treue zum Reich und dem heiligen Vater wenig zählen. Da mein getreuer Heerführer, der hohe Herr von Thierstein zu anderweitigen wichtigen Obligenheiten entsandt wird, weise ich  all unserer verfügbaren Truppen selbst an die uneingeschränkte Kampfbereitschaft herzustellen und ermahne die Brüder die sich bereits wieder auf das klösterliche Leben eingestellt haben, sich an ihre alten Tugenden zu erinnern. Die Zeit unseres Aufenthaltes wird darum vorwiegend von der Ertüchtigung allen Waffenhandwerkes und der Widerherstellung der gewohnten Disziplin geprägt sein.

Aber auch gar Feierliches steht uns als Belohnung für alle Leibesmüh bevor – so verkünde ich voller Vorfreude, dass der Augenblick gekommen ist unsere getreuen Mitstreiter Jörg vom Stein, Axel von Roetteln und Thomas von Wurzbach nach mehrfacher Bewährung als Ritterbrüder in den Kreis des Ordens aufzunehmen. Nach einer letzten Nacht des Gebetes und aufrichtiger Busse der Ausgewählten werden wir dieses freudige Ereignis in den frühen Morgenstunden mit der abschliessenden Weihe der drei Brüder gemeinsam feiern.

Zu unserer Unterstützung wird uns der geschätzte Herr Odo von Craien, Bruder des Tempels mit Herz und Schwertarm zur Seite stehen.

Dieser vertraute Kreis sei darauf hingewiesen, dass unsere Mission ohne das offizielle Wissen der lokalen hohen Fürsten und Bischöfe stattfindet – daher hängt unser Erfolg von der Diskretion jedes Einzelnen ab und ich erlaube mir hiermit alle Beteiligten um absolutes Stillschweigen zu ersuchen.

Lobet den Herren liebe Brüder und Schwestern, dass sich uns der Herr erneut auf wunderbare Art und Weise offenbart. Legen wir also Sense, Trotte und Schreibfeder noch ein weiteres Mal zur Seite und folgen dem Ruf unsere Klingen zu schärfen welche wir bereits beiseite gelegt haben.

 

Deus lo vult – Gott will es!

Mundus Iustis.

 

Timotheus vom Hahnenwinkel

Komthur von Gottes Gnaden

 

Das Neunuhrglöcklein

Am 8. August 2010 hatte die Comthurey Alpinum die Möglichkeit, zusammen mit Ritter Gerald von Ameningen und dessen Familie, bei der Sendung "SF bi de Lüt - Live" in Schaffhausen aufzutreten. In der Sendung wurde der im April gedrehte Filmbeitrag über die Sage zum "Munotglöcken" gezeigt, in welchem die Mitglieder der Gruppe in zum Teil dramatischen Szenen mitwirken.

Der ganze Bericht dazu befindet sich hier.

 

Glanz und Glorie am Heerbann

Die Truppen der Comthurey waren in Berlin äussert siegreich. Sie triuphierten in allen fünf Schlachten. Dabei war die Kraft des Ordens ungebrochen, egal ob in der Schlachtreihe, im Eberkopf oder im Caré. Jeder Bruder lieferte seinen Beitrag diszipliniert und voller Demut.